Die Zucht und Auslese ist der Motor jeder Imkerei. Ohne Auslese funktioniert auf Dauer keine – auch noch so kleine – Imkerei.  Die Natur der Biene ist nicht auf Honigleistung oder Sanftmut ausgerichtet. Es zählt lediglich das Überleben und der Erhalt der Art. Ein Bienenvolk müsste in der Natur keine 30 kg Honig oder mehr als Vorrat sammeln. Die Hälfte genügt dem Volk fürs Überwintern. Der Biene wurde vom Menschen eine Überschussproduktion „angezüchtet“, das heisst, es wurden die Tiere ausgewählt, die in menschlicher Obhut zu großen Erträgen fähig sind und diese weitervermehrt. Diese Leistung zu erhalten und auf Dauer zu festigen ist Aufgabe der Zucht.

Wir bedienen uns der Zuchtweise der Kombinationszucht nach Karl Kehrle und Ludwig Armbruster. Beide waren Genies ihrer Zeit. Es gibt heuzutage nur sehr wenige Bienenzüchter die an die Genialität Kehrles heranreichen. Ich freue mich, einige von Ihnen als Imker-Freunde zu haben! Geben kann ich diesen Kollegen ausser meiner Anerkennung leider wenig, bedanke mich jedoch jedesmal für Ihre Arbeit. Gerne gebe ich die Ergebnisse ihrer Erfolge auch an andere weiter.  Es war schon ein Bestreben Kehrles „Gebe deine Erfolge weiter, sie werden wieder zu dir zurück kehren“. Zucht geschieht bei uns im Bewusstsein, dass dem Bien von seinem Schöpfer eine natürliche Weisheit mitgegeben wurde. Dieser Entgegenzuwirken wäre genauso fatal, wie die Annahme einer Evolution.

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Denn Gottes unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind; (Römer 1:20)