Kaum ist die Sommerzeit da, kommt der Frühling 😉 Die Amseln singen am Morgen, eine Goldammer hörte ich auf den Feldern auch schon. Unsere Bienen sind schon dabei den Massenwechsel einzuleiten. Eine große Anzahl an Jungbienen krabbelt schon auf den Waben rum. Derzeit kommt reichlich Pollen und Nektar herein. In vielen Völkern sieht es aus wie auf dem folgenden Bild:

In der Wabenmitte ist das Futter verbraucht, das Brutgeschäft hat begonnen. Direkt an der Brut lagert das Eiweiß (Pollen), daneben frischer Nektar, beides für den baldigen Verbrauch. Links ist noch die „Vorratskammer“ (gedeckeltes Futter) zu sehen. In dieser Weise kann man es halt nur auf großen Waben beobachten, die den Bienen die Möglichkeit der eigenen Gestaltung und Entfaltung geben, ohne dass eine störende Lücke vorhanden ist. Alle Völker wurden von mir auf die bestzte Wabenzahl mit dem Schied eingeengt. Pollenwaben wurden hinter das Schied gehängt. Alte bebrütete Waben mit Futterrestchen wurden entnommen und werden eingeschmolzen.

Noch ein paar Impressionen vom Bienenstand:

Von den sieben eingewinterten Apideas haben drei den Winter gut überstanden. Drei (!) waren weissellos, eines ist mir verhungert. Mit einer der überwinterten Königinnen konnte ich schon einem Kollegen aushelfen, der ein weiselloses Volk hatte. Hat sich also schon rentiert!

Frühjahr 2011

Ein Gedanke zu „Frühjahr 2011

  • 6. April 2011 um 11:45
    Permalink

    Oh das mittige Bild ist ja Klasse. Auch deine Beuten sind so hübsch farbig. Ich lass meine aber grau werden damit die sich besser in die Landschaft einfügen – besonders im Winter.
    Nur für das Blechdach muss ich noch adäquaten Ersatz finden.
    Pollenwaben wurde, dank deines Dadantheftchens jetzt auch bearbeitet 😉

Kommentare sind geschlossen.