„Die Biene – Wächter der Umwelt“ sollte das beherrschende Thema dieses Weltkongresses der Bienenwissenschaft sein.  Was man in den Vorträgen hörte war warnend bis teilweise erschreckend. Ob die Warnrufe etwas bewirken werden sei dahin gestellt. Bei mehreren Referenten war durchaus Resignation über die mangelnde Akzeptanz ihrer Forschungsergebnisse in der Politik zu spüren. Manch Berufsimker war Desillusioniert über die Zukunftsaussichten. Bleibt die Hoffnung, dass die klaren Worte ein hörendes Ohr in der Welt finden!

Nachdenklich macht auch folgendes. Vor dem Hintergrund der Diskussion über Biodiversität, wird vor einem „Gleichmachen“ der Bienenpopulation gewarnt. Das ist gut so. Von manchen Fraktionen wird dies nun als Vorwand genommen um Ihre Pfründe von der Politik schützen zu lassen. Welche seltsamen Blüten dies treibt, ist in Österreich, im speziellen Kärnten zu sehen, wo ein Bienen-WIRTSCHAFTSgesetz die Haltung einer bestimmte Biene vorschreiben möchte.

Dennoch bleibt war Kongress eine frohe Veranstaltung, der von den Gastgebern mit teilweise großem Improvisationsgeschick erfolgreich gestaltet wurde.

Fazit