Am Stand das Übliche. Glücklicherweise wieder etwas Unterstützung durch die Schweizer Kollegen, Mario Paroni und Edouard Aeby. Sie helfen mit Ihren frazösischen Sprachkenntnissen und sind näher am französischen Puls der Zeit. Schön ist an der Apimondia die wirkliche Internationalität. Hier der Stand des „Kurdistan Honey Network“:

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Beim Frühstück traf ich plötzlich im Hotel auf Prof. Förster aus München! Manchmal dauert es drei Tage bis man sich im gleichen Hotel beim Frühstück über den Weg läuft.

Wir gaben uns dann gleich das erste Referat des Tages von G. Lackner aus Graz (ein bekannter Carnica-Hardliner). Er wollte mit seinen „Untersuchungen“ einen Bezug von „Katastrophen-Ereignissen“ im Hochgebirge wie Muren oder Lawinen zur Bestäubung durch Bienen herstellen. Mehr braucht man darüber nicht sagen. Es ist jammerschade, dass auf einem wissenschaftlichen Kongreß für so etwas Redezeit verloren geht.

Am späten nachmittag gab es einige höchstinteressante Referate im Bereich Bienengesundheit. BONMATIN aus Frankreich stellte exakte Untersuchungen zur Auswirkung von Neonicotinoiden auf Bienen vor, die alarmierend sind. Bereits kleinste Dosen wirken sich auf Bienen schädigend aus. Dr. XXX aus USA stellte Untersuchungen über die Auswirkungen von Imidacloprid und Amitraz auf Jungmaden vor. Diese Wirkstoffe beeinträchtigen die erfolgreiche Entwicklung der Made, sodaß es nicht zum Schlupf kommt. Allerdings nur die Maden, die im offenen Stadium dauerhaft mit dem Stoff in Kontakt kommen. Ein anderer Scientist stellte neue Studien zu Noema ceranae vor, welche die N. apis verdrängt und in ihrem klinischen Erkrankungsbild häufig als trockene Nosema bezeichnet wird. Sie darf nicht unterschätzt werden.

Mist, im Hotel geht schon wieder das WLAN nicht ….

Freitag, dritter Tag