So ein langer Spätwinter mit Nachtfrost ist mir nicht erinnerlich. Der Winter 2005/2006 war lang, 130 Tage ohne Flugwetter, aber dann gings steil bergauf. 2007 brachte die Weide schon fast einen Honigraum voll, der aber danach wieder verfressen wurde. 2010 fiel die Frühtracht komplett flach und die Waldtracht war überragend. 2010 brachte alte Imker zum Verzweifeln, da ihre Völker im Frühjahr reihenweise verhungerten. Wohl dem der noch Futter in petto hatte. 2011 war ein schönes Frühjahr mit guten Entwicklungsmöglichkeiten für die Völker. 2012 war bei uns dann mit guter Frühtracht gestartet, lies dann aber stark nach. Schleuderbar war nicht viel.

Und nun? Noch nie waren die Völker Anfang April nahezu brutfrei! Gestern kontrollierte ich meine Minis auf Futtermangel. Der Futterstand ist erstaunlich gut, nur bei zweien mußte ich etwas zuhängen. Gedeckelte Brut ist jedoch Mangelware. Viele Völkchen sind maximal seit 5 Tagen in Brut. Obwohl erstaunlich stark (der erste Brutsatz ist ja geschlüpft, aber nicht abgearbeitet), erwarte ich einen gewissen Rückgang der Bienenmasse für die nächsten 14 Tage. Macht aber nichts.

Die Zucht starte ich, wenn die Witterung sich stabilisert wieder um den 27. April bis 01. Mai. Die ersten Sammelbrutableger werden gebildet um die erste Serie Königinnen für die Ablegerbildung zu erzeugen.

Was soll man zum Frühjahr 2013 sagen?